Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

Schlagzeilen

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Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker

Wichtige Meldungen

Raketeneinschlag auf Hochzeit: Iran sieht US-Kriegsverbrechen

Nach dem tödlichen Raketeneinschlag auf eine Hochzeitsfeier in Iran hat das Außenministerium in Teheran den USA Kriegsverbrechen vorgeworfen. Außenamtssprecher Ismail Baghai bezeichnete den Angriff an der iranischen Südküste auf X als "verzweifelten Versuch" der USA, ihr Scheitern im Krieg zu verbergen. Er teilte ein Video, das den Ort des Angriffs zeigen soll. Bereits in der Nacht hatte Irans Außenministerium eine entschlossene Reaktion auf die Bombardierung in Kuhestak nahe der Küstenstadt Sirik angedroht.

Über 30 Grad erwartet: Hitze-Comeback in Süddeutschland

Sommer im Süden, Herbst im Norden: Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den kommenden Tagen recht zweigeteilt. "Der Hochsommer kommt zurück - aber nur in der Südhälfte", sagt Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Norden komme das Wetter eher herbstlich daher mit wiederholten Regenfällen und zeitweise starkem Wind bei noch mäßig-warmen Temperaturen. Am Freitag werden etwa südlich von Main und Mosel 26 bis 32 Grad erwartet. Im Norden ist dagegen mit 18 bis 25 Grad zu rechnen.

Zu König Haralds Begräbnis: Schwedens Royals kommen nach Oslo

Für die Kronprinzessin Victoria war er "Onkel Harald": Zum Begräbnis des norwegischen Monarchen Harald V. am kommenden Mittwoch reisen alle erwachsenen Mitglieder des schwedischen Königshauses an. Neben dem Königspaar Carl XVI. Gustaf und Silvia kommen auch Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel, Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia sowie Prinzessin Madeleine und ihr Ehemann Christopher O'Neill nach Oslo. Zuvor hatten bereits Royals aus Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Japan ihr Kommen angekündigt.

Straße von Hormus: Öltanker fahren auf Seeminen

In der Straße von Hormus sind iranischen Angaben zufolge zwei Öltanker auf Seeminen gefahren. Explosionen und Brände hätten die Crews zum Verlassen ihrer Schiffe gezwungen, teilten die Revolutionsgarden laut iranischen Medien mit. Es seien "Strafmaßnahmen" vorgesehen für Reedereien, die "illegale Routen" nutzen. Die Vorfälle ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Straße von Hormus hat sich im Verlauf des Kriegs zum zentralen Streitpunkt zwischen Washington und Teheran entwickelt.

Prognosen erhöht: DIW sieht Trendwende in Wirtschaft

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet deutlich mehr Wachstum in den kommenden Jahren. Nach einer starken ersten Jahreshälfte dürfte die deutsche Wirtschaft 2026 um 1,2 Prozent zulegen. Für 2027 erwartet es 1,0 Prozent, für 2028 0,7 Prozent. Damit hat das Institut seine Prognose von Juni mehr als verdoppelt, als nur ein Mini-Wachstum von 0,5 Prozent für dieses Jahr erwartet wurde. Grund seien unerwartet starke Exporte, zudem falle der Energiepreisschock wegen des Iran-Kriegs geringer aus als befürchtet.

Brand in Drohnen-Fabrik in Polen: Tusk nennt Sabotage als Ursache

Der Brand in einem Werk zur Herstellung von Kampfdrohnen in Polen ist laut der Regierung auf Sabotage zurückzuführen. Es gebe keine Zweifel, dass es sich um gezielte Brandstiftung gehandelt habe, sagte Regierungschef Donald Tusk. Auch bei einem weiteren Brand in einer Fabrik für Komponenten für die Flugindustrie in Lublin könne man Brandstiftung nicht ausschließen, sagte Tusk. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Terrorismus und Tätigkeit für einen fremden Geheimdienst zum Schaden Polens.

Schweizer Polizei: Tat bei Rave in Aarau war Amoklauf

Die Schweizer Polizei bezeichnet den tödlichen Angriff bei einem Rave im Schweizer Kanton Aargau in der Nacht zu Sonntag nun als Amoklauf. Eine Frau war dabei erschossen worden, weitere Menschen wurden durch Schüsse verletzt. Knapp 24 Stunden nach der Tat nahm die Polizei einen 43 Jahre alten Schweizer unter dringendem Tatverdacht fest. Die Polizei geht mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von einem Einzeltäter aus. "Es gibt keinerlei Hinweise auf weitere tatbeteiligte Personen", sagte Polizeichef Michael Leupold.

Bundesbank-Präsident: Nagel erwartet Wirtschaftswachstum

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank 2026 deutlich stärker wachsen als bisher prognostiziert. Auf Grundlage der ersten beiden Quartale sei Deutschland "auf dem besten Weg, in diesem Jahr etwa ein Prozent zu erreichen, was deutlich besser ist als unsere Prognose vom Juni", sagte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel der französischen Tageszeitung "Le Monde". Im Juni hatte die Bundesbank für das laufende Jahr preis- und kalenderbereinigt 0,5 Prozent Plus vorhergesagt.

Thüringer Landtag: Höcke will Neuwahl beantragen

Nach personellen Turbulenzen in der Thüringer BSW-Fraktion hat AfD-Fraktionschef Björn Höcke einen Antrag auf Neuwahl des Landtags angekündigt. "So kann es nicht weitergehen", sagte er in der Landespressekonferenz im Thüringer Landtag. "Die Zukunft des Freistaats Thüringen muss jetzt zurückgelegt werden in die Hand des Souveräns." Der Thüringer Landtag kann mit einer Zweidrittelmehrheit aufgelöst werden. Ein Antrag dazu muss von einem Drittel gestellt werden. Die AfD-Fraktion hat allein schon mehr als ein Drittel.

Auf Sinai-Halbinsel: Tote nach Busunfall in Ägypten

Bei einem Busunfall auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten sind 16 Menschen ums Leben gekommen. 28 weitere Menschen wurden bei dem Unfall auf der Straße zwischen den beliebten Urlaubsorten Dahab und Nuweiba im Süden des Sinai verletzt, wie das ägyptische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. 20 Rettungswagen seien zum Unfallort geschickt worden. Die Ursache des Unfalls war zunächst unklar. Die Sinai-Halbinsel ist mit ihren Tauchrevieren und Wanderwegen ein beliebtes Urlaubsziel.

Angriffe auf Umspannwerke: Ermittler vernetzen sich

Nach mutmaßlichen Sabotageversuchen an Stromversorgungs-Anlagen tauschen sich die Ermittler in den betroffenen Bundesländern aus. Nach der Störung an einem Umspannwerk in Bergheim wird wegen verfassungsfeindlicher Sabotage ermittelt. Ein Zusammenhang mit dem Fall in Südbrandenburg werde geprüft, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Auch das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) steht nach dem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen mit den ermittelnden Dienststellen in Brandenburg und NRW im Austausch.

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02.09.2026 | 0:25 min

EU genehmigt Fördermilliarden: Deutschland darf Kraftwerke bauen

Deutschland darf ab 2031 den Bau neuer Gaskraftwerke mit einem Milliardenpaket fördern. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die geplante Unterstützung mit bis zu 35 Milliarden Euro. In Deutschland sollen in den nächsten fünf Jahren zahlreiche neue Gaskraftwerke gebaut werden - das war bereits beschlossen worden. Nur die Genehmigung der EU-Kommission stand noch aus. Bezahlt werden soll dies von allen Stromnutzern über eine neue Umlage ab 2031. Um wie viel der Strom deshalb dann teurer wird, ist offen.

Krankenkassen-Analyse: Deutlich mehr Hautkrebspatienten

Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Menschen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Von 2014 bis 2024 erhöhte sich die Zahl der Behandlungen wegen der Diagnose schwarzer Hautkrebs um 28 Prozent, zeigt eine Analyse der Krankenkasse KKH. Die Zahl der Betroffenen mit dem weniger gefährlichen weißen Hautkrebs stieg um 45 Prozent an. Insgesamt wurden 2024 rund 8.000 KKH-Versicherte mit schwarzem Hautkrebs behandelt, darunter 5.000 Frauen. Bei 38.000 Versicherten wurde 2024 weißer Hautkrebs festgestellt.

Nahost-Konflikt: Angriffe von Hisbollah und Israel

Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge weiterhin Ziele der Hisbollah im Nachbarland Libanon an. Die von Iran unterstützte Miliz habe in der Nacht zwei mit Sprengstoff beladene Drohnen gegen israelische Soldaten im Südlibanon eingesetzt, teilte das israelische Militär mit. Als Reaktion darauf seien Einrichtungen der Hisbollah ins Visier genommen worden. Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA bestätigte die Angriffe Israels. Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht.

Europas größter Billigflieger: Ryanair erwartet weniger Gewinn

Europas größter Billigflieger Ryanair hat wegen hoher Treibstoffkosten seine Passagierprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt und vor einem Gewinnrückgang gewarnt. Die Fluggesellschaft peilt nun noch 214 Millionen Fluggäste statt der zuvor erwarteten 216 Millionen an, wie das Unternehmen mitteilte. Um die Belastung durch hohe Kerosinkosten im Winter zu begrenzen, soll die Kapazität in der kalten Jahreszeit im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden.

Sprengstoff-Drohne in Leipzig: EU plant neue Russland-Sanktionen

Russland muss nach dem gescheiterten Angriff mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit einem umfassenden neuen Sanktionspaket der EU rechnen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte bei Beratungen der Außenminister in Irland, es liefen Vorbereitungen, um 1.600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex Russlands mit Strafmaßnahmen zu belegen. Zum Drohnen-Vorfall in Leipzig sagte Kallas, alle Mitgliedstaaten stünden hinter Deutschland.

"Gamechanger" für frühe Bildung: Ministerin Prien lobt Kita-Gesetz

Mit einem neuen Kita-Gesetz plant Familienministerin Karin Prien (CDU) weitreichende Veränderungen für Eltern und Kinder. "Jedes Kind in Deutschland wird künftig spätestens im Alter von vier Jahren auf seinen Sprach- und Entwicklungsstand diagnostiziert", sagte Prien. Auf dieser Grundlage sollen die Jungen und Mädchen bei Bedarf gefördert werden, bevor sie in die Schule kommen. Eine Förderung im Kindergartenalter sei ein "Gamechanger". Man schaue, "was kann ein Kind schon und was sollte es an Kompetenzen noch erwerben".

Bundeskabinett bringt Einkommensteuer-Reform auf den Weg

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die von der Regierung geplante Einkommensteuer-Reform auf den Weg gebracht. Das Entlastungsvolumen beträgt nach den Worten von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) rund zehn Milliarden Euro, der Schwerpunkt liege bei der Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie von Familien. "Wir sorgen dafür, dass am Ende des Monats etwas mehr zum Leben übrigbleibt", betonte er. Zur Gegenfinanzierung soll vor allem eine Erhöhung der Reichensteuer beitragen.

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02.09.2026 | 1:39 min

"Griff ins Portemonnaie": FDP kritisiert Steuerreform

Die FDP hat die von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) vorgelegte Reform der Einkommensteuer als unzulänglich kritisiert. "Schwarz-Rot setzt bei der Steuerpolitik auf Be- statt auf Entlastung", sagte FDP-Generalsekretär Martin Hagen. "Eine Einkommensteuerreform ohne einen vollständigen Ausgleich der kalten Progression ist ein weiterer tiefer Griff ins Portemonnaie der Bürger." Hagen warf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, den versprochenen Politikwechsel nicht geliefert zu haben.

Tunesien unter Präsident Saied: Rechtsbrüche gegen Bevölkerung

Tunesiens Regierung geht nach Einschätzung von Menschenrechtlern zunehmend gegen die eigene Bevölkerung vor. In einem Bericht dokumentiert Human Rights Watch eine wachsende Zahl systematischer Versuche, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Seit 2022 habe Tunesiens Präsident Kais Saied öffentlich die Zivilgesellschaft dämonisiert und als Bedrohung für die nationale Souveränität dargestellt. Nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation gibt es unter anderem willkürliche Festnahmen und Drohungen.

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