Schlagzeilen
Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker
Außen- und Sicherheitspolitik: Wadephul gegen EU-Einstimmigkeit
Außenminister Johann Wadephul wünscht sich, dass die EU das Einstimmigkeitsprinzip bald aufgibt. "Um international ein handlungsfähiger Akteur zu sein, um wirklich erwachsen zu werden, sollten wir in der EU das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik abschaffen, bevor diese Wahlperiode zu Ende geht", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür", fügte er hinzu.
UN-Umweltprogramm: Ein Zehntel der Meere unter Schutz
Beim weltweiten Schutz der Ozeane sieht das UN-Umweltprogramm (UNEP) einen Meilenstein erreicht: Mittlerweile seien zehn Prozent der Ozeane als geschützte Gebiete ausgewiesen, so die Organisation. Allerdings ist die Weltgemeinschaft damit noch weit entfernt von dem Ziel, bis zum Jahr 2030 insgesamt 30 Prozent der Ozeane unter Schutz zu stellen. Dafür fehle rein rechnerisch noch ein Gebiet etwa von der Größe des Indischen Ozeans, schreibt UNEP. Zudem war ursprünglich geplant, die Zielmarke von zehn Prozent bereits 2020 zu erreichen.
Kraftstoffe an Tankstellen: Gebhart will Ende der E5-Pflicht
Um das Klima zu schützen und unabhängiger von Erdöl zu werden, plädiert der Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart (CDU) für ein Ende der E5-Pflicht an Tankstellen. E10 sei in der Regel günstiger und klimafreundlicher, werde aber wenig genutzt, sagte der Obmann der Unionsfraktion im Umweltausschuss. Die Namen E5 und E10 geben an, mit welchem Prozentanteil Benzin Bioethanol enthält. Derzeit sind Tankstellenbetreiber verpflichtet, auch E5 anzubieten. Inzwischen vertragen laut ADAC aber fast alle Benziner-Pkw Super E10.
Patienten drohen Mehrkosten: SPD will Zusatzbelastung vermeiden
In der Debatte über Reformen im Gesundheitssystem will die SPD Zusatzkosten zulasten der Patienten vermeiden. "Alle Vorschläge, die dazu führen, dass die Patienten noch zusätzlich belastet werden, erscheinen mir schwierig, da die Belastungen bereits in den vergangenen Jahren erheblich waren", sagte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf der dpa. Eine Kommission hatte etwa empfohlen, die Zuzahlungen für Medikamente aus der Apotheke zu erhöhen. Eine diskutierte "Kontaktgebühr" für jeden Praxisbesuch steht nicht im Katalog.
Welttag der Minenaufklärung: UN fordern mehr Geld für Räumung
Kinder sind in Afghanistan weiterhin besonders von Minen und nicht explodierter Munition betroffen. "Kinder zahlen den höchsten Preis", schrieb der UN-Sonderberichterstatter für Afghanistan, Richard Bennett, zum internationalen Tag der Minenaufklärung. Kinder fänden die explosiven Reste beim Spielen oder Weiden von Tieren. Internationale Hilfen sind seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan stark zusammengestrichen worden. Daher fordert Bennett mehr Geld von der internationalen Gemeinschaft.
"Car-Freitag": Viele Verkehrsdelikte gemeldet
Verkehrskontrollen zum sogenannten "Car-Freitag" haben zahlreiche Verstöße aufgezeigt. Seit vielen Jahren machen Autotuner und -poser aus dem stillen, christlichen Karfreitag den "Car-Freitag". Sie treffen sich, um ihre Fahrzeuge zu zeigen. Dabei fielen etliche negativ auf. Fahrzeuge wurden manipuliert und technisch verändert, sie verstießen gegen Abgasnormen und waren lauter als erlaubt. Einige waren auch zu schnell unterwegs. Insgesamt verlief der Tag aber weitgehend ruhig, wie die Polizei mitteilte.
Heimatschutz-Mitarbeiter: Trump ordnet Bezahlung an
US-Präsident Donald Trump hat eine Anordnung unterzeichnet, um die Beschäftigten des Heimatschutzministeriums trotz des andauernden Streits um dessen Finanzierung zu bezahlen. Die Mitarbeiter sollten demnach die Vergütung bekommen, die sie ohne den Shutdown des Ministeriums erhalten hätten. Der teilweise Stillstand der Regierungsgeschäfte in dem Ministerium dauert schon 50 Tage. Trump argumentierte in seiner Anordnung, dass die aktuellen Umstände einen Notstand darstellten, der die Sicherheit der USA gefährdeten.
"Schwerer Spionagefall": Javier Milei kritisiert Russland
Argentiniens Präsident Javier Milei stuft eine mutmaßliche russische Desinformations-Kampagne als schweren Spionagefall ein. "Die bekanntgewordene Spionage ist von einer institutionellen Schwere, wie sie in der Geschichte nur selten zu sehen war", schrieb Milei auf der Plattform X. Ein internationales Recherchekonsortium hat ein Netzwerk aufgedeckt, dass 2024 versucht haben soll, zugunsten Russlands die Unterstützung der argentinischen Regierung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland zu schwächen.
US-Kampfflugzeug: Iran meldet weiteren Abschuss
Der Iran hat nach Angaben des Militärs ein weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen, dieses Mal über dem Persischen Golf. Die Luftabwehr habe ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 in den südlichen Gewässern nahe der Straße von Hormus ins Visier genommen und getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Armee. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Auch mehrere US-Medien berichten indes über ein zweites beschädigtes US-Flugzeug vom Typ A-10.
Trump zu Absturz von Kampfjet: Kein Einfluss auf Iran Gespräche
US-Präsident Donald Trump sieht laut einem Medienbericht etwaige Gespräche mit dem Iran durch den Absturz eines US-Kampfjets nicht beeinflusst. Der TV-Sender NBC News berichtete, dass Trump auf die Frage, ob es einen Einfluss auf diplomatische Gespräche gebe, gesagt habe: "Nein, überhaupt nicht. Es ist Krieg." Die USA haben laut mehreren Medienberichten bestätigt, dass ein Kampfjet im Iran abgeschossen worden ist. Eines von zwei Besatzungsmitgliedern soll von US-Spezialkräften gerettet worden sein.
Französisches Containerschiff: "Kribi" passiert Straße von Hormus
Ein französisches Containerschiff hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des Iran-Kriegs die Straße von Hormus passiert. Die unter der Flagge Maltas fahrende "Kribi" sandte anstelle ihres Fahrtzieles die Botschaft "französischer Eigentümer" aus, teilte die Website MarineTraffic mit. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge weitgehend zum Erliegen gekommen. Die Blockade Irans hat zu einem Anstieg der Erdölpreise geführt.
2.000 Gefangene in Kuba: Regierung beginnt mit Freilassung
Die kubanische Regierung hat mit der vor Ostern angekündigten Freilassung von mehr als 2.000 Häftlingen begonnen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus der Hauptstadt Havanna berichtete, verließen am Freitagnachmittag mehr als 20 Häftlinge mit Entlassungspapieren das Gefängnis La Lima im Osten der Stadt. Die kubanische Regierung hatte am Vortag bekannt gegeben, dass insgesamt 2.010 Häftlinge als "humanitäre" Geste in der Karwoche begnadigt werden sollten. Sie nannte weder die Namen der Begnadigten, noch ihre Taten.
Prozession am Kolosseum: Papst Leo XIV. geht Kreuzweg
Papst Leo XIV. ist am Karfreitag zum ersten Mal den traditionellen Kreuzweg am römischen Kolosseum gegangen. Der 70-Jährige trug schweigend das schlichte Kreuz durch das mit Fackeln erleuchtete Amphitheater. Sein Vorgänger Franziskus hatte darauf verzichtet. Zuletzt konnte der an Ostern 2025 verstorbene Argentinier aus gesundheitlichen Gründen an der Prozession nicht mehr teilnehmen. Mit dem Kreuzweg Kolosseum am wird an Jesu Leidensweg auf den Berg Golgotha in Jerusalem erinnert.
Mindestens acht Tote: Erdbeben erschüttert Hindukusch
Ein Erdbeben hat am Freitagabend Gebiete im Norden und Osten Afghanistans sowie im Westen Pakistans erschüttert. Mindestens acht Menschen kamen nach afghanischen Behördenangaben ums Leben. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des Europäisch-Mediterranen Seismologischen Zentrums (EMSC) und der US-Erdbebenwarte (USGS) im Hindukusch-Gebirge. Die Stärke des Bebens wurde vorläufig mit 5,8 angegeben. Die Region gilt als seismisch sehr aktiv. Erdbeben haben dort in den vergangenen Jahren Tausende Todesopfer gefordert.
Angriffe auf Atomanlagen: Iran kritisiert Atomenergiebehörde
Angesichts der Angriffe der USA und Israels auf Nuklearanlagen in Iran kritisiert die dortige Atomenergieorganisation (AEOI) die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) als parteiisch. Das Schweigen der IAEA zu den Angriffen der USA und Israels auf friedlich genutzte Nuklearanlagen sei "nicht bloß Untätigkeit, sondern eine klare Komplizenschaft mit den Tätern", so die AEOI auf der Plattform X. Iran habe IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi mehrere Protestschreiben zugeschickt. Teheran bestreitet das Streben nach Atomwaffen.
Kreml-Erklärung zu Iran-Krieg: Putin und Erdogan für Waffenruhe
Der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan haben laut Kreml bei einem Telefonat eine sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg gefordert. Neben einer Waffenruhe müssten Friedensvereinbarungen geschlossen werden, "welche die legitimen Interessen aller Staaten in der Region berücksichtigen", erklärten die beiden Präsidenten am Freitag nach Angaben aus Moskau. Russland führt seit Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und gilt als wichtiger Verbündeter Irans.
Nordrhein-Westfalen: Vier Verletzte nach Familienstreit
Bei einem Familienstreit zwischen zwei Gruppen sind am Nachmittag nach Polizeiangaben vier Männer verletzt worden, zwei davon schwer. Insgesamt sechs Männer im Alter von 19 bis 44 Jahren seien im Verlauf des Streits in Dormagen (Rhein-Kreis Neuss/ NRW) mit Stich- und Hiebwaffen aufeinander losgegangen. Die Polizei leitete eine Fahndung ein, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war. Dabei konnten die Beamten die Flüchtigen stellen. Zwei Männer kamen in Polizeigewahrsam, vier weitere ins Krankenhaus.
Angriffe auf Teheran: Iran meldet Schäden an Universität
Bei den jüngsten Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran soll erneut eine renommierte Universität in der Hauptstadt Teheran getroffen worden sein. Nach Angaben der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim wurden bei der Attacke am Nachmittag (Ortszeit) das medizinische Forschungsinstitut sowie das Laborgebäude der Beheschti-Universität fast vollständig zerstört. Zudem sei auch das Studentenwohnheim auf dem Uni-Gelände stark beschädigt worden. Zu möglichen Opfern gebe es vorerst keine Angaben, hieß es weiter.
Zollkontrolle in Frankreich: 1,1 Tonnen Kokain sichergestellt
Französische Zöllner haben bei der Kontrolle eines mit Blumenerde beladenen Lastzugs mehr als 1,1 Tonnen Kokain im Schwarzmarktwert von 75,5 Millionen Euro entdeckt. Der von Portugal in die Niederlande fahrende Lastzug sei in Vienne südlich von Lyon an einer Autobahnmautstation angehalten worden, teilte der Zoll mit. Bei der Kontrolle schütteten die Zoll-Beamten die komplette Ladung mit 26 großen Säcken Blumenerde aus, durchsuchten die Erde mit einem Bagger und entdeckten 998 Pakete mit Kokain.
Mindestens zehn Tote: Massive Luftangriffe auf Ukraine
Russland hat die Ukraine am Freitag am helllichten Tage mit massiven Luftangriffen überzogen und dabei nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen getötet. Moskau habe die Ukraine mit "fast 500 Drohnen und Marschflugkörpern angegriffen", schrieb der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj prangerte eine "Eskalation" durch Russland zu Ostern an. Die Russen hätten angegriffen, als er mit Papst Leo XIV. anlässlich des Karfreitags telefonierte.
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