Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

Liveblog

Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

|

Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa im ZDF-Morgenmagazin am 02.09.2026 ab 05:30 Uhr.
Wichtige Meldungen

Zwei Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine

Bei neuen russischen Luftangriffen auf die Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Besonders betroffen waren demnach am Mittwoch die zentralukrainische Stadt Dnipro sowie die Regionen Odessa und Kiew. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte Russland in der Nacht 174 Angriffsdrohnen ein. Zudem seien zwei ballistische Raketen und zwei von Flugzeugen abgefeuerte Raketen eingesetzt worden.


Russland bestellt deutschen Botschafter ein

Russland bestellt den deutschen Botschafter ein. Dies teilt das Außenministerium in Moskau mit.


Wichtige Meldung

Von der Leyen und Rutte sehen in Drohnenangriff in Leipzig neue Eskalationsstufe

Der Russland zugeschriebene versuchte Drohnenangriff in Leipzig stellt nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine neue Eskalationsstufe auf europäischem Boden dar. Dies sei ein von russischen Agenten verübter Anschlag mit militärischem Material gewesen, sagt von der Leyen in Brüssel. Wäre der Anschlag geglückt, hätte er tödlich enden können. Die EU und die Nato würden den Druck auf Russland weiter erhöhen.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte teilt diese Einschätzung und erklärt bei einer gemeinsamen Presseerklärung mit von der Leyen, Russland agiere zunehmend rücksichtslos.

Wichtige Meldung

Selenskyj ernennt neuen Kommandeur der Landstreitkräfte

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wechselt den Kommandeur der Landstreitkräfte aus. Neuer Befehlshaber wird Oberst Swjatoslaw Sajiz, der zuvor bei den Luftlandetruppen diente, wie aus einem Dekret auf der Website des Präsidenten hervorgeht. Die Personalentscheidung ist Teil von Veränderungen in der Militärführung unter dem neu ernannten Oberbefehlshaber.

Strack-Zimmermann: Reaktion auf Drohnen-Vorfall nur "das Minimum"

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), begrüßt im Interview mit phoenix die gestern verkündeten Schritte der deutschen Politik. Die Schließung des Russischen Hauses sowie des russischen Konsulats in Bonn seien allerdings auch "das Minimum, was man machen kann, wo man jetzt definitiv weiß, dass Russland hinter der möglichen Attacke in Leipzig steht", so Strack-Zimmermann.

Wirklich relevant seien jedoch die "großen Maßnahmen", wie etwa, eingefrorene russische Gelder im Ausland für die Ukraine nutzbar zu machen oder die russische Schattenflotte wirksam zu bekämpfen.

Videoplayer
02.09.2026 | 10:01 min

Wadephul kontert Putin-Vorwürfe zu Strafkatalog wegen Drohne

Außenminister Johann Wadephul weist Vorwürfe von Russlands Präsident Wladimir Putin zurück, Deutschland habe im Zusammenhang mit dem Strafkatalog gegen Moskau wegen einer Sprengstoffdrohne in Leipzig aus wahltaktischen Gründen Beweise gefälscht. "Das Gegenteil ist richtig", sagt der CDU-Politiker am Rande des informellen Treffens der EU-Außenminister im irischen Wicklow. "Wenn man wahltaktisch gedacht hätte, hätte man das vielleicht vermieden, weil es natürlich gerade in den Wahlkämpfen in Ostdeutschland zu vielen Diskussionen führt", ergänzt er.


Kiew wirbt für Debatte über russische Vermögenswerte

Die Regierung in Kiew wirbt für neue Gespräche über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte zugunsten der Ukraine. Es sei "ein fairer Ansatz, ernsthafte Diskussion darüber zu beginnen, wie wir stillgelegte, eingefrorene Vermögenswerte nutzen könnten", sagt Außenminister Andrij Sybiha beim EU-Außenministertreffen in Irland. Anfang des Monats hatten vier EU-Länder - die Niederlande, Polen, Spanien und Schweden - die Staatengemeinschaft aufgefordert, die Debatte über die Verwendung der russischen Gelder für die Ukraine wieder aufzunehmen.


Ukraine hofft auf neue Unterstützungszusagen der EU-Außenminister

"Man hat sehr viele Explosionen gehört", berichtet ZDF-Reporter Henner Hebestreit von der vergangenen Nacht im ukrainischen Odessa. Die Angriffe mit Drohnen und Raketen hätten etwa von Mitternacht bis zum frühen Morgen um etwa 6 Uhr angedauert. Die Ukraine hoffe unter dem Eindruck der jüngsten massiven Angriffe, mit ihren Bitten um neue Unterstützung bei der Flugabwehr beim EU-Ministertreffen in Irland Gehör zu finden. "Hoffnung besteht darin, dass man vielleicht Patriot-Raketen bekommen, deren Verfallsdatum bevorsteht", so Hebestreit.

Videoplayer
02.09.2026 | 2:54 min

Ukraine: Acht Verletzte bei russischen Angriffen auf Odessa

Russland hat nach ukrainischen Angaben erneut die Schwarzmeer-Hafenstadt Odessa attackiert. Dabei seien acht Menschen verletzt worden, teilt der Leiter der Militärverwaltung der Stadt, Serhij Lyssak, auf Telegram mit. Zudem seien Infrastruktur und Wohngebäude beschädigt worden. So sei ein 24-stöckiges Hochhaus getroffen worden. In den vergangenen Monaten hat Russland die Zahl und Intensität seiner Drohnenangriffe auf die Region Odessa deutlich erhöht. Das Gebiet gilt als einer der wichtigsten Knotenpunkte für den ukrainischen Außen- und Binnenhandel.


Wadephul kündigt Vorschläge für weitere Russland-Sanktionen an

Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt beim EU-Treffen in Irland umfangreiche Vorschläge für weitere Sanktionen gegen Russland an. In den kommenden Wochen solle daran gearbeitet werden, zusätzliche Personen auf die Sanktionsliste zu setzen, sagt Wadephul. Er gehe davon aus, dass "eine große Zahl von Personen" betroffen sein werde. Der Druck auf Russland werde erhöht, während die Unterstützung für die Ukraine auf einem hohen Niveau bleibe. Dies zeige die Geschlossenheit der EU.


Frankreich bestellt russischen Diplomaten wegen Leipzig-Angriffs ein

Frankreich beordert wegen des versuchten Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig/Halle einen Vertreter der russischen Botschaft in Paris ins Außenministerium. Er habe den russischen Geschäftsträger einbestellt, um zu protestieren, sagt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot beim Treffen der EU-Außenminister in Irland. Zudem müssten auf europäischer Ebene Sanktionen beschlossen werden, insbesondere gegen die russische Schattenflotte.


Medwedew: Deutschland verdient direkte Angriffe

Der Vizechef des russischen nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, droht Deutschland wegen der Sanktionen nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Halle/Leipzig mit Bestrafung. "Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik", schreibt der für seine scharfen Äußerungen bekannte Kremlpolitiker bei Telegram. Gemeint seien Rüstungsbetriebe, die für die Ukraine arbeiten - und "durchaus auch einige andere Orte in Berlin".


Kallas will nach Drohnenvorfall in Leipzig über weitere Schritte beraten

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will mit den EU-Außenministern über weitere Schritte nach dem Anschlag in Leipzig beraten. Es sei klar, dass die Tat alle Merkmale von staatlich gefördertem Terrorismus aufweise, sagt Kallas vor informellen Beratungen in Irland. Zudem müsse koordiniert werden, wie in einer Situation reagiert werden solle, in der Russland seine Angriffe auf die Ukraine weiter eskaliere.


Putin: Ukraine hat 100 russische Schiffe beschädigt

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Schäden an etwa 100 Schiffen des Landes durch ukrainische Drohnenangriffen eingeräumt. Zugleich betonte der Kremlchef, dass die Ukraine nicht in der Lage sei, Russland mit ihren Attacken kritische Schäden zuzufügen. "Ich denke, dass sie uns einen realen Schaden verursacht haben", sagte Putin gestern in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek vor Journalisten. "Es sind Menschen gestorben, Seeleute, darunter auch ausländische", sagte er. Es seien auch Bürger Aserbaidschans und der Türkei getötet worden.


Wichtige Meldung

Putin spricht bei Vormarsch in der Ukraine von Fortschritten

Im Krieg in der Ukraine kommen die russischen Truppen laut Darstellung von Kremlchef Wladimir Putin immer schneller voran. Russische Einheiten seien im Donezker Gebiet bis auf wenige Kilometer an die Städte Slowjansk, Kramatorsk und Druschkiwka herangerückt, behauptete er in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek vor Vertretern staatlicher Medien. Die Stadt Swjatohirsk sei erneut unter russischer Kontrolle; und in Dobropillja gebe es bereits Straßenkämpfe.

Putin reagiert auf Warnung Selenskyjs: "Staatsterrorismus"

Kremlchef Wladimir Putin hat auf eine Warnung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj an ausländische Fluggesellschaften vor Flügen durch den russischen Luftraum gewarnt. Es handle sich um "Staatsterrorismus", auf den Russland reagieren werde, sagte Putin bei einer Pressekonferenz in Bischkek, der Hauptstadt der zentralasiatischen Republik Kirgistan. "Ich weise darauf hin, dass sie uns darum bitten, die Verhandlungen wieder aufzunehmen", sagte Putin mit Blick auf Äußerungen aus Kiew und ergänzte: "Sie bitten um persönliche Treffen. Mit Terroristen werden aber keine Verhandlungen geführt."


Ukraine: Erster Schultag mitten im Krieg

Marlena wird in Odessa eingeschult. Nach russischen Angriffen beginnt ihr erster Schultag im Schutzkeller. Viele Schulen setzen wegen des Krieges weiter auf Homeschooling.

Videoplayer
01.09.2026 | 2:25 min

EU-Sanktionen mit Lücken

Trotz 21 Sanktionspaketen fließen weiter Milliarden nach Russland. Bei Schattenflotte, Gasimporten und Visa hat die EU noch Spielraum für schärfere Maßnahmen.

Videoplayer
01.09.2026 | 1:26 min

Selenskyj warnt Fluggesellschaften vor russischem Luftraum

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat ausländische Fluggesellschaften vor Flügen durch den russischen Luftraum gewarnt. "Der Luftraum über Russland ist nicht mehr sicher", sagte Selenskyj in einer Videoansprache. Der russische Luftraum werde faktisch geschlossen, auch wenn die russischen Behörden die Menschen darüber nicht angemessen informierten. "Der von Russland begonnene Krieg schließt dessen Luftraum", sagte Selenskyj weiter. Derzeit sei der Himmel über Russland "für Drohnen da - nicht für die zivile Luftfahrt".


Schulstart in der Ukraine

In der Ukraine beginnt heute inmitten der russischen Angriffe das neue Schuljahr. An vielen Schulen gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen. 

Videoplayer
01.09.2026 | 1:35 min

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa im ZDF-Morgenmagazin am 02.09.2026 ab 05:30 Uhr.