Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa in der heute-Sendung am 17.10.2026 ab 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen

Berichte: Angriff auf Brücke in St. Petersburg

Die Ukraine hat Medienberichten zufolge eine achtspurige Brücke in St. Petersburg angegriffen. Eine Bestätigung von russischer Seite bleibt bislang aus. Russland hatte jüngst eine Brücke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getroffen.


St. Petersburg: Ukraine greift Ölhafen an

Die Ukraine hat russischen Angaben zufolge mit Dutzenden Drohnen Ziele in St. Petersburg angegriffen, darunter ein Ölterminal im Hafen und ein Rechenzentrum. Das Militär habe in der Region 126 ukrainische Drohnen abgewehrt, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Gouverneur Alexander Drosdenko. Es gebe keine Opfer.  

In der Anlage des Ölterminals sei ein Feuer ausgebrochen, so der Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow. Das genaue Ausmaß der Schäden ist zunächst unklar. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.


Ausgesetztes US-Sanktionspaket gegen Russland soll 60 Tage lang geprüft werden

US-Präsident Trump wird die ausgesetzten Sanktionen gegen Russland bis zu 60 Tage lang prüfen. In dieser Zeit sollten die wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet werden, teilt Außenminister Rubio mit. Trump selbst erklärt, er habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Er hatte die Sanktionen und Zölle am Freitag angesichts hoher Energiepreise ausgesetzt.


Trump stoppt Russland-Sanktionen und erntet Kritik

US-Präsident Trump setzt neue Russland-Sanktionen überraschend aus. Moskau begrüßt den Schritt, Kiew kritisiert ihn scharf. Die Strafmaßnahmen waren parteiübergreifend beschlossen worden.

 

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17.10.2026 | 1:55 min

Komplett unverantwortlich: Republikaner kritisieren Trump wegen Russland-Kurs

US-Präsident Donald Trump ist wegen der von ihm verfügten Aussetzung von Sanktionen gegen Russland auch in der eigenen Partei in die Kritik geraten. "Das ist völlig unverantwortlich", erklärte am Samstag der republikanische Senator Thom Tillis. "Wenn der Präsident die Energiepreise wirklich senken will, kann er das tun, indem er die Iran-Frage löst - nicht, indem er Wladimir Putin Gefallen erweist." 

Auch der republikanische Senator Ted Cruz erklärte, das Vorgehen von Trump sei ein "Fehler". Der republikanische Abgeordnete Michael McCaul forderte den Präsidenten auf "einen Rückzieher" zu machen. 


Trump stoppt neue Russland-Sanktionen

US-Präsident Trump setzt per Dekret neue Sanktionen gegen Russland aus. Geplant waren höhere Zölle auf russische Waren und Strafen für Länder, die russische Energie kaufen.

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17.10.2026 | 1:44 min

Rumänische Armee schießt zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer ab

Nach mehreren Angriffen auf Schiffe in der Region hat die rumänische Armee nach eigenen Angaben über dem Schwarzen Meer zwei Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien "illegal" in den rumänischen Luftraum eingedrungen, erklärte Verteidigungsminister Radu Miruta. Er machte keine konkreten Angaben dazu, von wem die Drohnen stammten. 

"Zwei Drohnen wurden vor wenigen Minuten von rumänischen Militärpiloten über dem Schwarzen Meer abgefangen und abgeschossen - kurz nachdem sie illegal in unser Gebiet eingedrungen waren", schrieb Miruta auf Facebook. Beide Drohnen seien von F-16-Kampfjets etwa 20 Kilometer südöstlich der Stadt Sulina abgeschossen worden. 


Ukraine dankt Papst für Aufruf zur Waffenruhe in Frontstadt

Die ukrainische Regierung begrüßt Papst Leos XIV. Forderung nach einem Waffenstillstand für die von russischen Truppen besetzte südukrainische Frontstadt Oleschky. Er wolle Papst Leo XIV. persönlich dafür danken, dass er Kremlchef Wladimir Putin zu einer Waffenruhe in Oleschky aufgerufen habe, damit humanitäre Hilfe geliefert werden könne, schrieb Außenminister Andrij Sybiha am Samstag auf der Plattform X. Die Menschen in der großenteils zerstörten Kleinstadt bräuchten zum Überleben keine bloßen Bekundungen der Besorgnis, sondern sofortige Taten.


Selenskyj: Satelliteninternet für Ukraine weiter gedrosselt

Das militärisch wichtige Satelliteninternet Starlink funktioniert nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj über der Ukraine weiterhin nur gedrosselt. Tests in europäischen Ländern hätten überdies ergeben, dass die Drosselung nur sein Land betreffe, sagte Selenskyj nach Medienberichten in Kiew. "Das heißt, es handelt sich um eine geplante Operation", folgerte er.  

Die Satelliten der US-Firma SpaceX verfolgten nicht die Antennen auf Flugobjekten, die schneller als 161 Kilometer in der Stunde fliegen, sagte der Präsident. Dies behindert ukrainische Drohnen sowohl bei der Abwehr russischer Jetdrohnen als auch bei eigenen Angriffen auf mittlere Distanzen.


Medien: Selenskyj bittet Länder um Transit für Getreide

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet einem Medienbericht zufolge die Nachbarländer Polen, Rumänien, die Slowakei und Ungarn wegen einer Blockade im Schwarzen Meer um den Transit von Getreidelieferungen. Das berichtet der Sender RTL unter Berufung auf den ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar. Magyar habe demnach keine Einwände, solange das Getreide lediglich durch Ungarn hindurch transportiert werde. Selenskyj zufolge würde der Transport von Mais in versiegelten Güterwaggons nach Westeuropa der Ukraine helfen.


Wichtige Meldung

Selenskyj: Treffen mit USA und Russland im Dezember möglich

Ein trilaterales Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland könnte nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj beim G20-Gipfel im Dezember in den USA stattfinden. Auch ein Treffen in einem Land im Nahen Osten oder in Europa sei denkbar, sagt Selenskyj. Bislang gebe es jedoch weder von den USA noch von Russland eine Bestätigung dafür.

Selenskyj erklärt zudem, dass sich Friedensunterhändler der Ukraine und der USA möglicherweise in der kommenden Woche treffen. Die ukrainischen Vertreter hätten dazu am Freitag mit dem US-Team gesprochen. Europa benötige zudem einen eigenen Verhandlungskanal für Gespräche mit Russland.

Kiew: Starlink-Störung behindert ukrainische Drohnenabwehr

Die Ukraine kann nach Angaben von Präsident Selenskyj ihre Abfangsysteme gegen russische Drohnenangriffe wegen Einschränkungen beim Satelliten-Internetdienst Starlink nicht einsetzen. Die Regierung in Kiew erörtere das Problem mit US-Vertretern, teilt Selenskyj mit. Den ukrainischen Behörden sei erklärt worden, dass die Einschränkungen auf technische Probleme zurückzuführen seien. Bei Tests auf dem Gebiet der Europäischen Union habe das System dagegen mit höheren Geschwindigkeiten funktioniert.


Wichtige Meldung

Selenskyj: Aussetzung von US-Sanktionen "ermutigt" Putin

Die Aussetzung unlängst beschlossener US-Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Trump belohnt nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj den Kreml. "Ein Aussetzen der US-Sanktionen, eine Verringerung des Drucks auf den Aggressor, finanzielle Belohnungen für Putin - all das ermutigt ihn nur dazu, seine Angriffe fortzusetzen", erklärt Selenskyj in Onlinediensten.

Nach neuen russischen Angriffen wirft Selenskyj Moskau vor, kurz vor dem Wintereinbruch einen "Blackout" in der Ukraine herbeiführen zu wollen, damit "Millionen Menschen" in der Kälte ohne Strom- und Wärmeversorgung seien. In Onlinemedien ruft er die Verbündeten dazu auf, mehr Druck auf den Kreml auszuüben, damit Russland die Angriffe beende.

Moskau plant Programm zur Reparatur von Infrastruktur

Russlands Präsident Putin weist die Regierung in Moskau an, ein Programm zur Reparatur von Handels- und Logistikinfrastruktur auf den Weg zu bringen, die bei ukrainischen Angriffen beschädigt wurde. Das meldet die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf den Kreml.


Selenskyj: Schwere russische Angriffe auf Energieanlagen

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in der Nacht mehr als 15 ukrainische Energieanlagen im Westen und im Zentrum des Landes angegriffen. Die russische Armee habe ihre Kampagne gegen das Energiesystem ausgeweitet und versuche, die ukrainischen Reserven und Reparaturkapazitäten so weit wie möglich zu strapazieren, teilt Selenskyj auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit.


Trump setzt US-Sanktionspaket gegen Russland aus

US-Präsident Trump hat Teile eines geplanten Sanktionspakets gegen Russland ausgesetzt. Vorgesehen waren etwa hohe Zölle auf Waren aus Ländern, die weiterhin viel Öl aus Russland erhalten.

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17.10.2026 | 0:28 min

Experte zu Stopp der US-Sanktionen: "Dunkelster Moment" im Ukraine-Krieg

Nach dem Stopp des neuen US-Sanktionspakets gegen Russland durch Präsident Trump sieht der Geopolitik-Experte Klemens Fischer die Ukraine in verzweifelter Lage. "Das ist garantiert der dunkelste Moment für die Ukrainer in diesem Krieg bisher", sagt der Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik an der Universität Köln dem Deutschlandfunk.

Trump habe die Ukraine von Anfang an nicht so unterstützt, wie es die westlichen Staaten gerne gehabt hätten. Nun verhalte er sich aber noch radikaler. "Er will die Midterms rasch doch noch versuchen umzudrehen zu seinen Gunsten und da benötigt er einen Feind, wenn die Dieselpreise und die Benzinpreise steigen an amerikanischen Zapfsäulen", so Fischer mit Blick auf die US-Zwischenwahlen und die hohen Energiekosten infolge des Iran-Kriegs.


Moskau meldet Angriffe auf ukrainische Infrastruktur

Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht großflächig ukrainische Infrastrukturziele angegriffen. Darunter befinde sich das größte Stahlwerk des Landes in Krywyj Rih, das dem Konzern ArcelorMittal gehört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Anlage hat ihren Betrieb nach einer Reihe russischer Raketenangriffe seit September eingestellt.

Zudem seien ein Umspannwerk in Schytomyr, ein weiteres Stahlwerk in Saporischschja sowie ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen worden. Letzteres habe Militärgüter für den Hafen von Odessa geladen. Unterdessen wurde bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russischen Region Belgorod eine Frau getötet, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Rettungskräfte meldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.


Wichtige Meldung

Kreml-Beauftragter lobt Trumps Zoll-Aussetzung

Moskau lobt die Aussetzung von neuen US-Strafmaßnahmen als "wichtigen und wahrhaft historischen Moment". Der Schritt fördere den Dialog und die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit, teilt der für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit zuständige Kreml-Beauftragte Kirill Dmitrijew bei Telegram mit.

Knapp einen Monat nach der Unterzeichnung eines Sanktionspakets gegen Russland legte US-Präsident Trump die darin vorgesehenen Zölle kurz vor ihrem Inkrafttreten auf Eis. Trump begründete sein Vorgehen damit, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.

Ukraine: Ein Toter bei Luftangriff auf Cherson

Bei einem Luftangriff auf die südukrainische Stadt Cherson ist Behördenangaben zufolge ein Mensch getötet worden. Dabei handele es sich um den Fahrer eines Rettungswagens, teilt der Gouverneur der Region, Oleksandr Prokudin, auf Telegram mit. Weitere 19 Personen seien verletzt worden, darunter auch ein Kind. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa in der heute-Sendung am 17.10.2026 ab 19:00 Uhr.