Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt bei ZDFheute Xpress am 03.05.2026 um 12:10 Uhr.
Wichtige Meldungen

Selenskyj: Ukrainische Drohnen über Moskauer Siegesparade?

Präsident Selenskyj sieht den Angreifer Russland nach mehr als vier Jahren Krieg deutlich geschwächt, während sein eigenes Land stärker werde. Es könne sogar passieren, dass ukrainische Drohnen über der Moskauer Parade zum Tag des Sieges am 9. Mai flögen, sagt der ukrainische Staatschef bei dem Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Armeniens Hauptstadt Eriwan.

"In diesem Sommer wird der Moment kommen, an dem Putin entscheiden wird, was er weiter tun will, den Krieg auszuweiten oder den Weg der Diplomatie einzuschlagen", sagt Selenskyj in Richtung des russischen Präsidenten.

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Wichtige Meldung

Selenskyj fordert stärkere Rolle Europas bei Friedensgesprächen

Präsident Selenskyj fordert eine stärkere Rolle Europas bei künftigen Friedensgesprächen. Es sei wichtig, dass Europa mit einer Stimme spreche und an den Verhandlungen teilnehme, sagt der ukrainische Staatschef in einer Rede auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft in der armenischen Hauptstadt Jerewan. "Wir stehen in Kontakt mit den USA und verstehen deren Ansichten und Positionen", erklärt er.

Es müsse jedoch ein praktikables diplomatisches Format gefunden werden, bei dem Europa in jedem Fall mit am Tisch sitze.

Selenskyj setzt auf rasche Auszahlung des EU-Milliarden-Kredits

Präsident Selenskyj setzt auf eine rasche Auszahlung des Kredites über 90 Milliarden Euro von der Europäischen Union. "Es ist nötig, dass das Geld so schnell wie möglich eintrifft und die Ukraine ihr Programm zur Widerstandsfähigkeit in Vorbereitung auf den Winter umsetzen kann", teilt der ukrainische Staatschef auf der Plattform X mit. 

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Russischer Raketenangriff: Tote und Verletzte in Region Charkiw

Im ostukrainischen Gebiet Charkiw sind bei einem russischen Raketenangriff mindestens sechs Menschen getötet worden. Weitere 18 Personen seien bei der Attacke auf die Stadt Merefa verletzt worden, teilt der Militärgouverneur der Region, Oleh Synjehubow, bei Telegram mit. Getötet wurden demnach ein 50-jähriger und ein 63-jähriger Mann sowie zwei Frauen im Alter von 41 und 52 Jahren.

Mehrere Wohnhäuser, Hochhäuser und Läden seien beschädigt worden. Auch die Siedlung Besljudiwka wurde demnach mit einer Drohne angegriffen.

Kiesewetter: Im Kreml wird man sich die Hände reiben

CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht in einem möglichen Verzicht der US-Regierung auf eine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland eine Schwächung Europas. Die wesentliche Botschaft, die von US-Präsident Donald Trump ausgegangen sei, sei, "dass die USA nicht mehr verlässlich zur Abschreckung in Europa stehen", sagt Kiesewetter im Deutschlandfunk.

"Da wird man sich jetzt im Kreml freuen und die Hände reiben, dass quasi Trump das russische Narrativ unterstützt und die Europäer eine Fähigkeitslücke haben. Das macht mir am meisten Sorgen", so Kiesewetter. Es gebe aber einen Ausweg: "Wir könnten gemeinsam mit der Ukraine solche Raketen entwickeln", schlägt der CDU-Politiker vor.


Wichtige Meldung

London will sich an Ukraine-Kredit der EU beteiligen

Großbritannien will sich an dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU für die Ukraine beteiligen. Der "EU-Kredit, an dem wir eine Beteiligung diskutieren", verschaffe der Ukraine die Fähigkeiten, "die sie im fünften Jahr dieses Konflikts dringend benötigt", sagt Premierminister Keir Starmer bei seiner Ankunft beim Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in der armenischen Hauptstadt Jerewan der Nachrichtenagentur PA zufolge. 

Europäer beraten in Armenien über Kriege in der Ukraine und in Iran

In der armenischen Hauptstadt Jerewan hat das achte Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) begonnen. Bei ihrer Zusammenkunft wollen mehr als 40 Staats- und Regierungschefs am Montag unter anderem über die Kriege in der Ukraine und im Iran beraten. Überschattet wird das Treffen von den jüngsten Ankündigungen aus den USA, Zölle auf europäische Kraftfahrzeuge zu erhöhen und die militärische Unterstützung Europas zurückzufahren. Die EPG war nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 gegründet worden, um die Isolierung Russlands zu verdeutlichen. Im Unterschied zum Europarat mit seinen 46 festen Mitgliedern versteht sich die EPG als informelle Plattform für geostrategische Fragen, Digitalisierung, Energie und Klima. Eine große Rolle spielen bei den EPG-Treffen Gespräche im kleinen Kreis.


Wichtige Meldung

Ukrainische Drohne beschädigt Wohnhaus nahe dem Zentrum Moskaus

Ukrainische Drohne beschädigt Wohnhaus nahe dem Zentrum Moskaus Foto Archiv Wenige Tage vor der traditionellen Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau ist eine ukrainische Drohne nahe dem Zentrum der russischen Hauptstadt in ein Wohnhaus eingeschlagen. Das schreibt Bürgermeister Sergej Sobjanin laut staatlicher Nachrichtenagentur "Tass" auf der Plattform Telegram.

Es habe keine Verletzten gegeben. Das beschädigte Gebäude - laut "Kyiv Independent" ein luxuriöses Hochhaus - liegt in einem Wohngebiet im Westen der Hauptstadt, in dem sich auch Botschaften befinden. Zwei weitere ukrainische Drohnen wurden Sobjanin zufolge von der Luftabwehr abgeschossen. 

Ukraine bietet Finnland engere militärische Zusammenarbeit an

Die Ukraine bietet dem an der Grenze zu Russland liegenden Finnland eine engere militärische Allianz an. "Die Ukraine ist bereit, ihr Fachwissen zu teilen und diejenigen zu stärken, die uns seit Beginn der groß angelegten Invasion unterstützt haben", sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen mit dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo. Er habe Finnland angeboten, die Partnerschaft durch die Unterzeichnung eines Drohnenabkommens sowie durch den Austausch von Technologie und Kampferfahrung zu stärken, die die Ukraine während des vierjährigen Krieges mit Russland gesammelt habe.


Drohnenangriffe zwischen Russland und Ukraine

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Wichtige Meldung

Selenskyj: Haben zwei Tanker der russischen Schattenflotte getroffen

Ukrainische Streitkräfte haben zwei Tanker der Schattenflotte in den Gewässern vor dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk angegriffen, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. "Diese Tanker wurden aktiv für den Transport von Öl genutzt – das ist nun vorbei", erklärt Selenskyj über die Messaging-App Telegram. "Die Fernkampfkapazitäten der Ukraine werden weiterhin umfassend ausgebaut – auf See, in der Luft und an Land."

Gouverneur: Ukrainischer Drohnenangriff auf russischen Hafen Primorsk

Ukrainische Drohnen haben den russischen Ostseehafen Primorsk angegriffen und dort einen Brand ausgelöst, wie der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, über den Messaging-Dienst Telegram mitteilt. In der Nacht seien über dem nordwestrussischen Gebiet Leningrad mehr als 60 Drohnen abgefangen worden. Bei dem Angriff auf Primorsk, einem wichtigen Ölverladehafen, sei es zu keiner Ölverschmutzung gekommen. Der Brand sei gelöscht worden.


Ukrainische Militärverwaltung: Ein Mensch bei russischen Angriffen getötet

Bei russischen Angriffen ist ukrainischen Angaben zufolge ein Mensch im Süden der Ukraine getötet worden. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte die Militärverwaltung in Cherson am Sonntag. 

Das russische Verteidigungsministerium erklärte derweil, dass über Nacht 334 ukrainische Drohnen in mehr als einem Dutzend Regionen abgefangen und zerstört worden seien. Angaben zu Verletzten wurden nicht gemacht.


Drohnen über der Ukraine und Russland

Die Ukraine und Russland haben sich in der Nacht gegenseitig mit Drohnen überzogen. Bereits am späten Abend wurde in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Luftalarm ausgelöst. Die Flugabwehr trat in Aktion, über der Stadt waren nach Medienberichten zahlreiche Explosionen zu hören. Über eventuelle Drohneneinschläge oder mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. 

In der russischen Hauptstadt Moskau wurde auf den großen Flughäfen Wnukowo und Scheremetjewo vorübergehend der Betrieb "aus Sicherheitsgründen" eingestellt, meist eine Reaktion auf Drohnenflüge. Später gab Bürgermeister Sergej Sobjanin den Abschuss von zwei Drohnen bekannt. 

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Schwere Kämpfe um strategisch wichtige Stadt Kostjantyniwka

Russische Truppen rücken nach ukrainischen Angaben auf die Stadt Kostjantyniwka in der östlichen Region Donezk vor. Laut dem ukrainischen Armeechef Oleksandr Syrskyj versuchen die russischen Truppen mit Infiltrationstaktiken, am Rande der Stadt Fuß zu fassen. Man wehre die hartnäckigen Versuche ab, erklärt Syrskyj weiter.

Kostjantyniwka ist Teil eines stark befestigten Verteidigungsgürtels der ukrainischen Armee. 


Nordkoreas Partei lobt Einsatz junger Soldaten in der Ukraine

Die herrschende Arbeiterpartei in Nordkorea lobt den Einsatz junger Soldaten an der Seite Russlands in der Ukraine. Sie seien zu "Bomben und Flammen" geworden, um die Ehre des Landes zu verteidigen, heißt es in einem Brief an den Kongress der Jugendliga, wie die staatliche Nachrichtenagentur "KCNA" meldet. Westlichen, südkoreanischen und ukrainischen Angaben zufolge kämpfen schätzungsweise 14.000 nordkoreanische Soldaten mit russischen Truppen in der Region Kursk. Mehr als 6.000 von ihnen seien dabei getötet worden.


Wichtige Meldung

Selenskyj berichtet von "ungewöhnlichen Aktivitäten" an belarussischer Grenze

Wolodymyr Selenskyj meldet auffällige Aktivitäten an der nördlichen Grenze der Ukraine zu Belarus. Die "eher ungewöhnlichen" Aktivitäten seien am Freitag auf der belarussischen Seite der Grenze festgestellt worden, teilt Selenskyj bei Telegram mit. "Wir dokumentieren das genau und halten die Situation unter Kontrolle. Falls nötig, werden wir reagieren", teilt Selenskyj mit. Nähere Details nannte er nicht. 

Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands. Es hat Moskau erlaubt, russische Truppen über belarussisches Territorium in die Ukraine zu schicken, wo Russland 2022 einen Angriffskrieg begann.

Ukraine reklamiert Angriff auf russische Kampfjets im Ural für sich

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben zwei russische Kampfjets im Uralgebirge rund 1.700 Kilometer von der Grenze entfernt mit Drohnen angegriffen. "Getroffen wurden eine Su-57 und eine Su-34", heißt es in einer Mitteilung des ukrainischen Generalstabs vom Freitag. Der Chef der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, schrieb später auf Telegram von einer weiteren nicht identifizierten Maschine des Flugzeugbauers Suchoi, die ebenfalls getroffen worden sei. 

Der Angriff auf den Militärflugplatz Schagol im Gebiet Tscheljabinsk soll demnach bereits Ende vergangener Woche erfolgt sein. Das Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, heißt es.


Ukraine: Tote bei russischer Attacke auf Kleinbus

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, ums Leben gekommen. "Darüber hinaus sind noch sieben Passagiere des Kleinbusses verletzt worden – sechs Männer und eine Frau", teilte der Militärgouverneur von Cherson, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Alle Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Der Angriff ereignete sich demnach gegen 7.00 Uhr morgens Ortszeit (6.00 MEZ).


Odessa und Dnipro sollen stärkere Flugabwehr erhalten

Nach harten russischen Luftangriffen stellt Wolodymyr Selenskyj für die Großstädte Odessa und Dnipro eine Stärkung der Flugabwehr in Aussicht. "Für Dnipro gibt es zusätzliche Radare, elektronische Störsysteme, zusätzliche Mannschaften", sagt der Staatschef in einer Videoansprache. Auch für Odessa gebe es Lösungen und die Abschussquote steige bereits. "Doch muss sie noch höher sein", gibt Selenskyj als Ziel vor. Das russische Militär versuche mit häufigen und intensiven Angriffen die ukrainische Flugabwehr zu überwinden.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt bei ZDFheute Xpress am 03.05.2026 um 12:10 Uhr.