Sturzflut in Nepal und Tibet: Hoffnung auf weitere Überlebende

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Bergungsarbeiten im Himalaya:Nepal und Tibet: Rettungsdienste suchen nach Überlebenden

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Nach den verheerenden Sturzfluten im Himalaya steigt die Zahl der Toten und Vermissten. Rettungsteams suchen weiter nach Überlebenden. Zugleich warnen Behörden vor neuen Fluten.

Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa ZDFheute live am 28.08.2026 ab 17:30 Uhr und die heute-Nachrichten am 29.08.2026 ab 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen

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Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem Liveblog. Zu weiteren Entwicklungen nach den Sturzfluten in Nepal und Tibet halten wir Sie auf www.zdfheute.de auf dem Laufenden.


ZDF-Reporter: Helfer konnten im Einsatz bleiben

Die Rettung per Hubschrauber erziele gute Erfolge, berichtet ZDF-Reporter Darah Hassanzadeh. Die Lage vor Ort wie etwa in Bidur sei schwierig. "Dort sind in vier Tagen gerade einmal die Schlammmassen bis zum Ortsausgang der Stadt geräumt worden." Die Einsatzkräfte hätten im Einsatz bleiben können, weil es keine neuen Warnungen gegeben habe. 

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29.08.2026 | 1:19 min

Nepal: Kaum Durchkommen für die Helfer

Zentimeter für Zentimeter kämpfen sich die Helfer an einem der zerstörten Wasserkraftwerke durch den Schlamm, berichtet ZDF-Korrespondentin Miriam Steimer. Mehr als anderthalb Meter hoch liege der Schlamm im Tunnel. Von den mehr als 100 eingeschlossenen Arbeitern konnten demnach einige gerettet werden. Viele Menschen in Nepal bangen weiter um ihre vermissten Angehörigen. 

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29.08.2026 | 1:57 min

Schlechtes Wetter behindert Rettungsarbeiten

Regen und dichter Nebel erschweren nach Angaben der nepalesischen Behörden die Suche nach Überlebenden. In Nepal mussten die Rettungsarbeiten deswegen am Samstag vorübergehend ausgesetzt werden. 

Auch auf chinesischer Seite im benachbarten Tibet beeinträchtige Regen die ohnehin schon durch zerstörte Straßen erschwerten Rettungsarbeiten.


Wichtige Meldung

Verzweifelte Suche im Himalaya - Zahl der Toten steigt

Die Zahl der Toten ist auf mehr als 670 gestiegen. Zugleich werden nach Angaben der Behörden in Nepal und China etwa 3.000 Menschen vermisst, darunter Hunderte Ausländer.

Das Auswärtige Amt sprach auf Nachfrage zuletzt von einer "hohen einstelligen Zahl" deutscher Staatsangehöriger, zu denen es keinen Kontakt gebe. 

Hilfe aus dem Ausland erreicht Katastrophengebiet in Nepal

Ausländische Helfer sind zur Unterstützung bei den Sucharbeiten im Flutkatastrophengebiet in Nepal eingetroffen. Eine Rettungsmannschaft aus dem Nachbarland Indien sei eingetroffen, sagte Außenminister Shishir Khanal in Kathmandu. Ein weiteres Team aus China werde bald erwartet.  

Nepals Regierung habe technische Unterstützung für die Such- und Rettungsarbeiten erbeten, sagte Khanal. Die Teams sollen bei der Suche nach Arbeitern helfen, die in Tunneln an Wasserkraftwerken entlang der von der Flut betroffenen Flüsse eingeschlossen sind.


Nepal: "Für heute keine Warnung"

An Tag drei nach der Sturzflut im Himalaya habe sich die Situation für die Einsatzkräfte stabilisiert, berichtet Dara Hassanzadeh aus Nepal. Eine Gefahr durch neues Geröll bestehe dennoch weiter.

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29.08.2026 | 1:23 min

Angst, Trauer und Hoffnung: Gefahr in Nepal nicht gebannt

Nach den Sturzfluten in Nepal und Tibet bleibt die Lage der Menschen verzweifelt, viele warten auf Lebenszeichen von Angehörigen. Doch es gibt auch Momente, die Hoffnung machen.

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Wichtige Meldung

Nepal: Gesundheitsrisiko durch verwesende Opfer befürchtet

Nach der verheerenden Flutkatastrophe in Nepal und Tibet erschwert der Zustand der geborgenen Leichen zunehmend die Identifizierung der Opfer. Die Leichen und menschlichen Überreste verwesten zunehmend, sagte der zuständige Bezirksbeamte Ganesh Aryal. Gesundheitsexperten warnten deshalb vor einem möglichen Risiko für die öffentliche Gesundheit.

Unabhängig von den von Leichenteilen stammenden Erregern steigt in den Überflutungsgebieten das Risiko etwa für Durchfallerkrankungen. Überschwemmungen können Abwässer und Fäkalien in Trinkwasserquellen spülen, Latrinen können beschädigt, Kläranlagen überflutet sein. In Notunterkünften und provisorischen Camps kann es an Hygiene mangeln. Eine häufig bei solchen Naturkatastrophen verstärkt auftretende Krankheit ist die Cholera, verursacht vom Bakterium Vibrio cholerae.

Himalaya: Opferzahl der Sturzflut steigt

An Tag drei nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya steigt die Opferzahl weiter. So auch die Suche nach Vermissten - diese wird jedoch durch schlammige Untergründe erschwert.

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29.08.2026 | 1:43 min

Wichtige Meldung

Mehr als 600 Tote nach Flut in Nepal

Nach der Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf mehr als 600 gestiegen. Wie die Polizei mitteilte, wurden bislang mindestens 616 Leichen geborgen. Zusammen mit den 7 in China gemeldeten Toten liegt die Gesamtzahl damit bei 623.  

Einige Tausend Menschen konnten laut Angaben der nepalesischen Behörden bereits gerettet werden. Allerdings werden in Tibet und Nepal zusammengenommen noch mehr als 2.500 Menschen vermisst, darunter auch ausländische Touristen. Regenfälle im Katastrophengebiet drohten am Samstag, die Rettungsarbeiten der Behörden zu erschweren.

Nepal bittet nach Flutkatastrophe um gezielte ausländische Hilfe

Nepal hat nach einer verheerenden Flutkatastrophe an seiner Grenze zu China um gezielte ausländische Hilfe gebeten, jedoch nicht bei den allgemeinen Such- und Rettungsarbeiten. Das sagt Außenminister Shisir Khanal am Freitag der Nachrichtenagentur "Reuters". 


Schlamm erschwert Rettungsaktionen in Nepal

Nach der zerstörerischen Sturzflut im Himalaya hat die Armee in Nepal die Such- und Rettungsaktionen intensiviert, stößt aber weiterhin auf große Probleme. "Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle", sagt Armeesprecher Raja Ram Basnet in Battar Bazar in der an Tibet grenzenden Provinz Bagmati. Dadurch sei es sehr schwierig, Hubschrauber in den betroffenen Gebieten wie Temure, Syabrubesi und Mailung zu landen oder zu starten. 

Derzeit sind laut Basnet unter anderem 14 Rettungshubschrauber in der Region im Einsatz. Die Rettungsaktionen seien verstärkt worden.


Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe

Arbeiter räumen im Gebiet Devighat im nepalesischen Distrikt Nuwakot Trümmer weg. Die Sturzflut hat Straßen, Gebäude und wichtige Infrastruktur in der Region schwer beschädigt.

Quelle: AP Photo/Rajesh Kumar Singh

Das ist am Freitag passiert

Die Zahl der Todesopfer nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ist auf mehr als 580 gestiegen. 2.500 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Die Rettungsarbeiten bleiben schwierig, weil Straßen, Brücken und Stromleitungen zerstört sind. Zudem erschwert die Gefahr weiterer Fluten den Einsatz der Helfer.

Das Auswärtige Amt hat erklärt, dass auch eine hohe einstellige Zahl deutscher Staatsangehöriger vermisst wird. Das Ministerium bemühe sich unter Hochdruck um Aufklärung, sagte ein Sprecher. Eine vierköpfige Familie konnte am Freitag in Sicherheit gebracht werden.

Lesen Sie mehr darüber im Liveblog von Freitag.


Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters, AP
Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, etwa ZDFheute live am 28.08.2026 ab 17:30 Uhr und die heute-Nachrichten am 29.08.2026 ab 19:00 Uhr.
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  1. Rettungshubschrauber auf einem Militärlager am 28.08.2026 in der Stadt Battar Bazar, im nepalesischen Distrikt Nuwakot.

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  2. Rettungskräfte suchen nach Vermissten in Nuwakot, Nepal, am 28.08.2026.

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  3. Angehörige von Flutopfern stehen vor dem Armeestützpunkt, in den Überlebende nach einer Sturzflut im Dorf Devighat im nepalesischen Distrikt Nuwakot per Hubschrauber gebracht werden.
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