Reisebus aus den Niederlanden:Busunglück in der Schweiz: Fünf Tote und viele Verletzte
Bei dem schweren Busunglück in der Schweiz beziffert die Polizei die Zahl der Todesopfer nun auf fünf. 40 weitere wurden verletzt, drei davon schwer.
Bei einem Busunfall im Schweizer Engadin-Tal sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.
11.09.2026 | 0:20 minNach dem schweren Unfall eines niederländischen Reisebusses im Osten der Schweiz beziffern die Behörden die Anzahl der Todesopfer nun auf fünf. 40 weitere Menschen wurden verletzt. Drei davon seien schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Polizei des Kantons Graubünden mitteilte.
Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar gewesen - laut Polizei sollten zuerst die Angehörigen informiert werden.
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Bus wohl gegen Leitplanke geprallt und von Straße abgekommen
Das Unglück ereignete sich im Kanton Graubünden, im Engadin-Tal, zwischen den Orten Susch und Zernez. Der Bus war auf dem Weg nach Susch, nahe am Schweizer Nationalpark und am Fuß des 2.383 Meter hohen Flüelapasses.
Nach bisherigen Erkenntnissen prallte der Bus gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Vor Ort war bis spät in die Nacht ein Großaufgebot von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr, unter anderem mit Hubschraubern.
45 Menschen im Bus
Insgesamt waren laut Polizei 45 Personen in dem niederländischen Bus. Zur Unglücksursache machte die Polizei keine Angaben. "Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall des Reisecars geführt haben", heißt es lediglich.
Die Feststellung der Identität aller an Bord sei noch im Gange, sagte ein Sprecher der Polizei. Es gebe bislang keine Erkenntnisse über Deutsche an Bord. Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.
Reiseorganisation: "Zutiefst schockiert"
Bei dem Bus handelt es sich um ein Fahrzeug, das für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs war. Oad zeigte sich erschüttert: "Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz", hieß es in einer Stellungnahme. "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen."
Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich "zutiefst schockiert und bestürzt" über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.
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